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Drei Anlageherausforderungen: Wie Absolute-Return-Anleihen helfen können

Drei Anlageherausforderungen: Wie Absolute-Return-Anleihen helfen können

Drei Anlageherausforderungen: Wie Absolute-Return-Anleihenstrategien helfen können

Flexible, risikoarme Anleihestrategien, die nicht an Benchmarks gebunden sind, bieten in den heutigen Märkten vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Eine Strategie, die darauf abzielt, unabhängig von den allgemeinen Marktbewegungen positive Renditen zu erzielen, kann eine eigenständige Rolle in Portfolios einnehmen.

Angesichts anhaltender Marktvolatilität und Unsicherheit setzen viele Anleger auf Absolute-Return-Anleihenstrategien, um drei zentrale Ziele zu erreichen:

  • Reduzierung des breiten Kreditexposures bei engen Spreads
  • Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Extremrisiken (Tail Risks)
  • Generierung relativ risikoarmer Cash-plus-Renditen als strategische Allokation

1. Reduzierung des breiten Anleihenmarkt-Exposures

Die Beimischung einer Absolute-Return-Anleihenstrategie in ein Portfolio kann dazu beitragen, die Auswirkungen von Marktrückgängen zu verringern. Während die Performance traditioneller aktiver Fixed-Income-Strategien maßgeblich durch ihre Sensitivität gegenüber allgemeinen Bewegungen am Anleihenmarkt bestimmt wird, weisen Absolute-Return-Anleihenstrategien in der Regel nur geringe oder gar keine Benchmarkrisiken auf.

Bei engen Kreditspreads können solche Strategien das breite Kreditmarktrisiko reduzieren und erzielte Gewinne sichern, falls sich die Spreads wieder auf ein normaleres Niveau ausweiten. Portfoliomanager können Allokationen dynamisch anpassen, indem sie liquide Positionen halten, die sich schnell verändern lassen.

Eine Absolute-Return-Anleihenstrategie ist jedoch nicht der einzige Ansatz zur Steuerung von Kreditmarktrisiken. So können Anleger beispielsweise Strategien einsetzen, die stärker auf kurzfristige Anlagen ausgerichtet sind, oder in forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset-Backed Securities) investieren, die gegenüber Unternehmensanleihen mit vergleichbarer Bonität oft einen Renditeaufschlag bieten.

2. Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Extremrisiken

Angesichts erhöhter geopolitischer Unsicherheiten beschäftigen sich viele Anleger intensiv mit sogenannten Extremrisiken (Tail Risks) und deren Begrenzung. Große, unerwartete Marktbewegungen außerhalb der üblichen Renditeverteilungen sind oft schwer einzuschätzen.

Absolute-Return-Anleihenstrategien sind darauf ausgelegt, diesen Herausforderungen durch Diversifikation, den Einsatz hochliquider Instrumente und ein ausgeprägtes Risikobewusstsein zu begegnen:

  • Diversifikation: Absolute-Return-Manager verfügen über die Flexibilität, Positionen dynamisch über verschiedene Anleihesegmente hinweg zu allokieren und gleichzeitig aktiv Faktoren wie Duration, Zinsstrukturkurve, Währungen, Inflation und Kreditbewertungen zu steuern. Jede Position kann dabei so kalibriert werden, dass sie einen gezielten Risikobeitrag leistet. In Phasen steigender Unsicherheit können zudem Short-Positionen aufgebaut werden.
  • Liquidität: Portfolioausrichtungen werden über hochliquide Instrumente umgesetzt. Dies ist besonders wichtig, da Extremrisiken häufig abrupt eintreten und die Liquidität an den Kassamärkten für Anleihen in solchen Phasen eingeschränkt sein kann.
  • Risikobewusstsein: Absolute-Return-Manager reagieren in der Regel sehr sensibel auf Veränderungen im Risikoumfeld und passen ihre Exposures entsprechend an. Dies ist entscheidend, da Märkte Extremrisiken aufgrund von Momentum-Effekten häufig unzureichend einpreisen.
     


3. Cash effizienter einsetzen

Im aktuellen Marktumfeld verfolgen viele Anleger eine vorsichtigere Strategie und halten bedeutende Allokationen in Cash und Staatsanleihen, um Vermögen zu erhalten oder Absicherungsstrategien zu stärken. Doch könnten diese Anlagen nicht produktiver eingesetzt werden? Lassen Anleger potenzielle Erträge ungenutzt, indem sie auf einen günstigeren Zeitpunkt für eine Wiederanlage in risikobehaftete Märkte warten?

Absolute-Return-Anleihenstrategien haben das Potenzial, bei vergleichsweise geringer Volatilität Cash-plus-Renditen zu erzielen und so die Widerstandsfähigkeit von Portfolios langfristig zu stärken. Eine übermäßige Allokation in Cash oder Cash-Äquivalente dürfte unserer Einschätzung nach hingegen kaum dazu beitragen, die Fähigkeit von Anlegern zu verbessern, zukünftige Marktkrisen zu bewältigen.

Wir sind der Ansicht, dass eine konservative Absolute-Return-Anleihenstrategie aufgrund ihrer Liquidität, ihres Cash-plus-Ziels und ihrer vergleichsweise geringen Volatilität eine attraktive Ergänzung zu Cash- oder ABS-Allokationen darstellen kann.

 

Gezielt Risiken eingehen und Renditen generieren

Ein vollständig flexibler Ansatz in der Portfoliokonstruktion kann dazu beitragen, die Volatilität zu reduzieren. Er ermöglicht es dem Portfoliomanager, in Phasen übertriebener Marktängste oder -euphorie auf ein breites Spektrum an fehlbewerteten Wertpapieren oder Märkten zurückzugreifen – sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite.

Transaktionen können über hochliquide Instrumente umgesetzt werden, bei gleichzeitig hoher Sensibilität gegenüber nicht vergüteten Risiken und mit dem Ziel, stabile Cash-plus-Renditen zu erzielen.

Wir sind überzeugt, dass diese Strategien Anlegern helfen können, ihre Fixed-Income-Allokationen zu diversifizieren – insbesondere in einem Umfeld relativ enger Credit Spreads –, Schutz vor unerwarteten Extremrisiken zu bieten oder einfach darauf abzuzielen, über die Zeit hinweg zusätzliche Cash-plus-Renditen zur Stärkung der Portfolios zu erzielen.

Der Wert von Investments kann sinken. Deshalb besteht die Möglichkeit, dass Anleger den investierten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten.


3296170  Exp: 27 Oktober 2026

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